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Pleite durch CORONA? So bleibst du Erfolgreich!

 

Was macht das Corona-Virus mit der Hochzeitsbranche?

 

Die Corona Pandemie stellt nicht nur uns als Gesellschaft vor eine große Herausforderung, sondern stellt auch die Wirtschaft auf eine harte Probe. Ob nun Dienstleister, Händler oder Unternehmen, alle sind betroffen. Ganz besonders hart trifft es die Firmen und Dienstleister der Veranstaltungsbranche. Man hört in den Nachrichten nur noch von EventabsagenVeranstaltungsverboten und im Fernsehen sieht man in Live Shows nicht mal Publikum sitzen. Auch die Bars, Restaurants und sogar die Kinos schließen nach und nach in den Bundesländern. Da kommt die Frage auf, was bedeutet dies für Veranstaltungsdienstleister, wenn keine Events mehr stattfinden können, die Leute sich hauptsächlich zuhause aufhalten und kein Bedarf mehr an Dienstleistungen besteht? Als Firma aus genau dieser Veranstaltungs- und vorallem Hochzeitsbranche, interessiert uns dies natürlich am meisten und deshalb will ich in diesem Blog thematisieren, inwiefern Unternehmen der Hochzeitsbranche Einbußen haben, welche Chancen sich in der Corona-Krise bieten und inwieweit Hoffnung auf einen Aufschwung besteht.

 

Corona COVID19 Pleite Börsencrash Tipps Unternehmertum
Als Hochzeits- und Eventdienstleister Pleite durch Corona-Krise? Jetzt musst du alles geben um zu bestehen!

 

Bankrotte in der Eventbranche - eine Momentaufnahme:

 

Von einer Krise ist hier fast schon nicht mehr zu sprechen, es ist viele mehr eine Verwüstung. Etliche Zweige sind betroffen, wenn Hochzeiten nicht mehr stattfinden, vom Hochzeitsfotografen, zum Caterer, über Locationvermieter, Hochzeitsplaner, Fotoboxverleih, Musiker, bis hin zum Brautmodengeschäft. Alle haben aufgrund der Angst vor dem Virus und aber vor allem durch bundesweite oder lokale Veranstaltungsverbote hohe Konjunktureinbrüche. Die Nachfrage sinkt teilweise bis auf 0 und es werden häufig die Bestellungen für die nächsten Monate insgesamt storniert.

Die ganze Eventbranche braucht vermutlich eine lange Zeit, bis sie sich wieder vollständig von dem Corona- Schock erholen kann. Problematisch ist vor allem, dass sich die Beschlüsse des Landes bezüglich Veranstaltungen momentan fast täglich ändern. Zunächst heißt es, keine Veranstaltungen mit über 1000 Gästen, plötzlich dürfen es nur noch 100 sein und die Woche drauf werden die Veranstaltungen ganz verboten. Es ist also unfassbar schwer zu planen, inwiefern die Wahrscheinlichkeit besteht, dass eine Veranstaltung stattfinden kann. Das schlimmste für die Branche wäre natürlich, wenn eine Ausgehsperre, wie beispielsweise in Italien für unbestimmte Zeit verhängt wird. Aufgrund der schlechten langfristigen Sicht ist es oftmals so, dass Dienstleister kurzfristig erst Absagen oder Stornierungen erhalten, mit denen im Vorfeld vielleicht erstmal gar nicht gerechnet wurde. Einnahmequellen fehlen dadurch häufig komplett und die Unternehmen erfahren harte Einbußen.



Extrem betroffen sind natürlich kleine Unternehmen, welche eventuell nicht viel Kapital besitzen und somit nicht mit ihren Rücklagen über die Runden kommen können. Hier bleibt zu hoffen, dass die Krise schnellstmöglich vorübergeht und sich endlich alle, auch natürlich das Brautpaar, wieder an Hochzeiten erfreuen können. Im Vorteil stehen im Gegensatz zu kleinen Unternehmen ganz klar die Firmen, welche als zweites Standbein aufgebaut sind. Die Eigentümer haben hier selbstverständlich viel mehr Spielraum und Möglichkeiten, die Konjunktur auszugleichen. Sei es durch Finanzierung mithilfe des anderen Standbeins oder durch kurzzeitige Schließung des Unternehmens.



Was kann ich jetzt als Eventdienstleister tun?

 

Jetzt ist die Zeit gekommen zu handeln! Es hilft nichts auf eine Finanzspritze von wem auch immer zu hoffen um so weiter zu machen wie bisher. Nur deswegen befindet man sich ja in der Situation in der man gerade ist. Jeder muss schnellstmöglich die Schockstarre verlassen und proaktiv handeln! Ich nenne hier mal ein Beispiel:

Du bist als Fotograf unterwegs. Damit hast du bisher nur die Dienstleistung des Hochzeitsfotografen angeboten. Das wird dich die nächsten Woche sicherlich kaum weiterbringen. Jetzt ist Unternehmergeist gefragt. Zur Fotografie gehört der Einkauf von Ausrüstung, das Know-How über das Fotografieren als solches, auch die Bearbeitung via diverse Bildbearbeitungstools und ein vernünftiger Vertrieb.

Du merkst an dieser Aufzählung schon: Es gibt viele Ansätze! Hast du schon einen vernünftigen Social-Media Auftritt um mit deiner Stellung als Experte Geld zu verdienen? Erstelle Videos, einen Podcast, einen Blog, Instagram-Content und so weiter. 

Dein Vorteil in genau der jetzigen Zeit: Der Großteil der Bevölkerung von Industrieländern (insbesondere Deutschland) wird in Zukunft viel Zeit daheim verbringen. Viele davon wollen weiterkommen und die Zeit für Weiterbildung nutzen. Hier könnten Online-Kurse einschlagen.

 

Das waren jetzt nur meine Ansätze als "Nicht-Fotograf". So ist jeder Anbieter von Dienstleistungen in seinem Bereich Experte. Jetzt gilt es das digitale Zeitalter zu nutzen um damit eine Finanzquelle aufzubauen. Mach dir Gedanken und folge dem uralten Spruch: 

" Not macht erfinderisch "

 

Wenn du noch mehr Infos zu dem Thema suchst, klick hier um zu einem Blogartikel zu gelangen, wo wir uns nochmal im Detail mit dieser Frage beschäftigen (in Arbeit).

 

 

Was passiert nach der Krise? 

Natürlich ist die Krise erstmals ein harter Rückschlag, denn noch sollten wir uns auf das Positive fokussieren und optimistisch in die Zukunft blicken. Denn eins steht fest, wer heiraten will wird auch heiraten! Höchstwahrscheinlich nicht in diesem Monat und vielleicht auch nicht im nächsten, aber dann kann man die Krise als Chance betrachten, denn was die Krisenmonate an Einbuße bringen, können die Monate danach an Umsatz erwirtschaften. Kaum Jemand wird sich aufgrund des Corona- Virus nicht mehr das Ja- Wort geben wollen, sondern die Hochzeiten werden einfach nach hinten verschoben. Also einmal aufatmen! Das bedeutet jede Menge Nachfrage hinsichtlich der Sommer-, Herbst und Wintermonate. Auch wenn momentan gähnende Leere im Terminkalender herrscht, könnte dieser schon bald wieder prall gefüllt sein. Vor allem für kleine Dienstleister ist dies besonders wichtig, um die fehlenden Einnahmen wieder auszugleichen.



Empfehlenswert ist hier, für Sommer und Herbst genügend Marketing zu betreiben, in Social Media Plattformen auf sich aufmerksam zu machen und Präsenz zu zeigen. Selbst wenn jetzt keiner an Hochzeiten und Veranstaltungen denkt, ist es ganz wichtig, sich nicht unterkriegen zu lassen und weiterhin darauf aufmerksam zu machen, dass Hochzeiten immer noch Thema sind, was die späteren Jahreszeiten betrifft!

 

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem kleinen Beitrag einen Denkanstoß mit auf den Weg geben. Lass dich nicht in die Opferrolle drängen und beginne zu handeln um stärker aus dieser Krise zu kommen, als du reingeschlittert bist.

 

Wir wünschen dir dabei ganz viel Erfolg!